Der Klaudehof in Toblach

Qualität ist keine Frage der Größe. Den Beweis liefert der Klaudehof in Toblach/Südtirol. Ursprünglich lag der Hof direkt im Zentrum des rund 3.300 Einwohner großen Ortes am Fuße der Dolomiten. Durch die Lage bestand jedoch keine Möglichkeit, den Hof zu erweitern. Daher entschloss sich Familie Baur vor 23 Jahren, den landwirtschaftlichen Betrieb oberhalb von Toblach neu anzusiedeln. 10 Jahre später erfolgte der Verkauf der Stallung im Ort und die Familie zog ganz auf den neuen Hof. 

Neben der Milchwirtschaft bieten Helga und Ulrich Baur Ferien auf dem Bauernhof an. Hier können Gäste natürliche und bewusste Weide- und Viehwirtschaft miterleben. Das ist auch die Philosophie der Baurs bei der Haltung und Aufzucht ihrer sechs Holsteiner-Friesen-Rinder. Die Tiere finden unbelastetes und an Nährstoffen reihhaltiges Futter auf den saftigen Weiden. Das zeigt sich auch an der Qualität der Muttermilch, die die Kälber bekommen, bevor sie selber auf den Wiesen um den Klaudehof grasen können. 

Bei der Zucht versucht Ulrich Baur auch neue Wege zu gehen, um hochwertiges und geschmacklich außergewöhnliches Fleisch zu produzieren. Die Holsteiner Friesen kreuzt er mit Pustertaler Sprinzen oder auch mit Jersey-Rindern. Vier bis maximal neun Monate bleiben die Kälber am Hof, bevor sie an Kunden wie Gastronomen verkauft werden. Sternekoch Chris Oberhammer ist einer von ihnen. Er kennt Ulrich Baur schon seit Schultagen. Als Oberhammer aus Monte Carlo wieder zurück nach Toblach kam, beschlossen er und Baur eine enge Zusammenarbeit – ein hochwertiges, natürlich gewachsenes Produkt, das später seine durch Kochkunst